Bodenverdichtung
Was ist das?
Von Bodenverdichtung wird gesprochen, wenn es durch Aufbringen von Last zu einer Verformung und somit zu einer Veränderung des Drei-Phasen-Systems (Festsubstanz, Wasser und Luft) Bodens kommt.
Eine Schadverdichtung des Bodens wird durch schwere Auflasten hervorgerufen. Besonders bei feuchter Witterung kommt es schnell zu starken und tiefen Bodenverdichtungen, die häufig irreversibel sind.
Diese führen zu Wasserstau und verringertem Porenvolumen des Bodens und der Ertrag geht an diesen Stellen stark zurück. Häufig sind besonders produktive landwirtschaftliche Lössböden sehr anfällig für Bodenverdichtungen.
Beispielsweise durch Förderung eines hohen Humusgehaltes mit Kombination geeigneter technischer Maßnahmen, lässt sich einer starken Verdichtung entgegenwirken.
Im Bundes-Bodenschutzgesetz sollen Bodenverdichtungen nach der Guten fachlichen Praxis, insbesondere durch Berücksichtigung der Bodenart, Bodenfeuchtigkeit und des von den zur landwirtschaftlichen Bodennutzung eingesetzten Geräten verursachten Bodendrucks, so weit wie möglich vermieden werden.
- Orientierende Untersuchung des Ist-Zustandes
- Ursachenanalyse
- Vorsorgemaßnahmen
- Strategien für Bodenrehabilitationsmaßnahmen


